Was tun bei Panikattacken? Nur keine Angst vor der Angst!


Haben Sie das schon einmal erlebt? Eine plötzliche Angst oder Panik kommt, Sie fühlen sich schwach, Ihnen ist flau im Magen, Ihr Herz rast und Sie haben das Gefühl, dass gleich etwas Schlimmes geschehen wird?

Dann stehen Sie gewiss nicht alleine da, denn schon jeder Dritte in Deutschland hat schon starke Ängste und Panikattacken erlebt, und ungefähr jeder zehnte Mensch ist durch seine Ängste in seinem Alltag stark eingeschränkt.

Doch es gibt einfache und bewährte Wege aus der Angst. Sie können Ihre Ängste beeinflussen und lernen, sie aufzulösen, auch wenn Sie verzweifelt sind, weil bis jetzt nichts geholfen hat oder Sie die Ängste schon sehr lange haben.

Dazu müssen Sie sich mit diesen Ängsten auseinandersetzen und die Strategie der Vermeidung aufgeben. Es ist wirklich wichtig, die Angst zu hinterfragen, zu spüren und ihre Botschaft zu verstehen, um sie auflösen zu können!

So lassen Sie Ihre Ängste in drei Schritten los:

1. Sie verstehen, dass die so bedrohlich wirkenden Symptome der Angstattacke leicht physiologisch erklärbar und völlig ungefährlich sind.
2. Sie setzen sich mit Ihrer Angst auseinander und üben Schritt für Schritt, Ihre Gedanken zu ändern, die Ihre Angst auslösen.
3. Sie arbeiten energetisch mit Klopfakupressur und Übungen wie der beruhigenden Herzatmung, um Ihre Ängste immer mehr aufzulösen.

Die beruhigende Herzatmung

Jede Sorge und jeder Gedanke ist mit den entsprechenden Gefühlen und Körperreaktionen verknüpft. Wir kennen es alle von belastenden Zeiten her, dass diese Sorgen und negativen Gedanken dann wiederum unangenehme Gefühle und Körperreaktionen in uns hervorrufen. Wie Marc Twain einmal sagte: „Ich habe in meinem Leben unvorstellbar viele Katastrophen erlitten, die meisten davon sind nie eingetreten.“ Es ist immens wichtig für Ihr Wohlbefinden, diesen Sorgen und Befürchtungen Einhalt zu gebieten und sie nicht sogar noch mit schlechten Nachrichten zu füttern.
Bei Ängsten und Panikattacken ist das sich entspannen lernen ein wichtiger Bestandteil des Loslassens dieser Angst. So gewinnen Sie die Fähigkeit, sich selbst beruhigen zu können.

Eine wunderbare Übung dazu ist die beruhigende Herzatmung. Sie ist jederzeit hilfreich, wenn Sie nervös und aufgeregt sind oder Ihre Ängste und Sorgen Sie abends nicht einschlafen lassen. Sie hilft Ihnen, den Stress loszulassen, Ihre Gedanken zu beruhigen und zu entspannen. Bei dieser Technik kombinieren wir bewusste Atmung mit kurzen Begriffen:

Anleitung

1. Setzen oder legen Sie sich bequem hin und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Herzregion. Zur Unterstützung können Sie auch eine oder beide Hände über Ihr Herz legen. Lassen Sie Ihren Atem etwas langsamer werden und atmen Sie bewusst ein und aus, während Sie sich auf Ihre Herzregion konzentrieren. Wenn Gedanken kommen sollten, dann lassen Sie sie einfach wieder gehen und wenden Sie sich wieder Ihrem Herzen und Ihrer Atmung zu. Atmen Sie so ein oder zwei Minuten lang.

2. Bleiben Sie bei der ruhigen bewussten Atmung. Nun verbinden Sie mit dem ein- und ausatmen bestimmte Wörter, die Ihnen helfen werden, sich noch mehr zu entspannen. Denken Sie den Begriff „Ruhe“ beim einatmen, und nochmals beim ausatmen. Versuchen Sie, diese Ruhe in Ihrem Herzen zu fühlen. Atmen Sie so ein oder zwei Minuten lang mit dem Wort „Ruhe“ (wenn Sie lieber das Wort „Stille“ nehmen möchten, ist das auch möglich).

3. Bleiben Sie bei der ruhigen bewussten Atmung. Nun wählen Sie den Begriff „Frieden“ beim ein- und ausatmen und stellen sich dabei vor, Ihr Herz mit „Frieden“ zu füllen.

4. Bleiben Sie bei der ruhigen bewussten Atmung. Als letztes nehmen wir den Satz „es ist gut so, wie es ist“. Sagen Sie sich „es ist gut so, wie es ist“ beim einatmen und wieder beim ausatmen und versuchen Sie, es im Herzen zu fühlen.

Sie werden spüren, dass nur wenige Minuten dieser Übung genügen, um Sie spürbar ruhiger und entspannter werden zu lassen. Es ist am sinnvollsten, sie jeden Tag mindestens zwei Mal oder öfter zu machen. Sie ist einfach, aber sehr wirksam und auch ganz einfach im Alltag zwischendurch anzuwenden.

Ratgeber-Tipp:

Nur keine Angst vor der Angst: Selbsthilfe bei Ängsten, Phobien und Panikattacken

Ratgeber von Evelyne Laye

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Ich habe in diesem Buch alle meine Erfahrungen mit Menschen mit Ängsten hineingepackt, die ich über die letzten Jahre im Rahmen meiner therapeutischen Arbeit gemacht habe, und erzähle auch davon, wie ich meine eigenen Panikattacken und Ängste, die ich vor mehreren Jahren hatte, überwunden habe,
Dieses Buch nimmt Sie an die Hand und führt Sie Schritt für Schritt in ein freieres Leben!

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