Tipps zum Umgang mit Angst, Wut und Traurigkeit

Gute Gefühle suchen wir, negative Gefühle möchten wir vermeiden, zur Not werden sie unterdrückt. Im Grunde wissen wir, dass wir negative Gefühle besser annehmen sollten. Aber wie kann man das in der konkreten Situation bewerkstelligen? Im heutigen Artikel geht es darum, wie wir am besten mit negativen Gefühlen umgehen.

 

Negative Gefühle überwinden

Tipps aus dem Buch von Demian zur Strassen

Stellen Sie sich einen Augenblick vor, dass Sie Ihre Gefühle in ihrer ganzen Vielfalt annehmen und genießen können. Jedes Gefühl bewegt und bereichert Sie auf seine Art, jedes Gefühl fühlt sich auf seine spezielle Art gut an. Sie genießen es als Wahrheit ihrer Seele, als Ausdruck Ihrer Lebendigkeit und als Energiestrom in Ihrem Körper. Es fühlt sich wunderbar an, lebendig zu sein und die vielfältigsten Erfahrungen zu machen. (Demian zur Strassen)

Negative Gefühle einfach unterdrücken?

Wir leben in einer Kultur, die von uns verlangt, dass wir unsere Emotionen im Griff haben. Wer gesellschaftsfähig sein möchte, kann nicht allem, was er gerade fühlt, freien Lauf lassen. Dabei ist es wichtig, Gefühle zu spüren und auch anzunehmen. Bei negativen Gefühlen gibt es meist eine äußere Herausforderung, auf die wir dann mit dem Gefühl antworten.

Wenn wir von anderen Menschen gedemütigt werden, dann fühlen wir uns schlecht? Warum? Man kann auf eine Demütigung nur dann mit einem negativen Gefühl reagieren, wenn man einen Sinn für die eigene Würde und die Selbstachtung hat. Wer sich überhaupt nicht achtet, an dem geht die Demütigung vorbei, der denkt nur „der andere hat ja recht“. Bei der Demütigung klammern wir häufig den Sinn für unsere eigene Würde aus, er steht uns leider nur noch in begrenztem Maß zur Verfügung.

Es wird leichter, die durch die Demütigung ausgelösten negativen Gefühle zu akzeptieren, wenn man sich klarmacht, dass es die eigene Selbstachtung ist, die hier rebelliert. Sie wurde herausgefordert und reagiert mit einem negativen Gefühl. Sobald wir das negative Gefühl annehmen, gewinnen wir wieder den vollen Zugang zu der eigenen Würde. Wir erobern uns in unserem eigenen Inneren wieder den Raum zurück.

Wer beispielsweise seine Wut annimmt, der kann von der Energie des Gefühls enorm profitieren. Im Grunde will man ja nicht die Vase zertrümmern, die gerade vor einem steht. Man möchte gerecht behandelt werden von den anderen Menschen. In der Wut steckt die Entschiedenheit – wir möchten uns so nicht behandeln lassen und sind entschlossen, etwas dagegen zu tun.

Sind Sie das nächste Mal wütend, dann versuchen Sie, die Energie und Kraft, die in der Wut steckt, zu genießen. Fragen Sie sich: Was ist es, dass ich wirklich will? Dann nutzen Sie diese Energie, um genau das zu erreichen. Wie Sie den gleichen Ansatz zu Angst und Traurigkeit umsetzen, lesen Sie im Buch von Demian zur Strassen.

Viele weitere Tipps und konkrete Erklärungen finden Sie im Ratgeber „Negative Gefühle?“ von Demian zur Strassen. Die Seite des Autors, wo er gegen Registrierung verschiedene Übungen anbietet, finden Sie hier.

Negative Gefühle?  Ratgeber von Demian zur Strassen: Wer hat es nicht erlebt? Gerade fühlte man sich noch wohl in seiner Haut, da geschieht etwas, das ein „negatives“ Gefühl auslöst, und das ganze Wohlgefühl ist dahin. Wut verdirbt uns die Stimmung und lässt uns explodieren, Ängste behindern uns oder Trauer drückt uns nieder und lässt uns die Lebenslust verlieren. Tatsächlich: Wer sich mehr inneren Frieden wünscht im Leben, mehr Freude und Erfüllung kommt um das Thema der Gefühle nicht herum. Man kann zurecht sagen: Der Umgang mit unseren Emotionen ist entscheidend, wenn es um unser inneres Wohlbefinden geht, um Lebensfreude und Persönlichkeitsentwicklung. Kein Wunder also, dass es viele Versuche gibt, das Problem der negativen Gefühle zu lösen. Viele Methoden wurden entwickelt und Bücher darüber geschrieben. Vielleicht haben auch Sie schon einiges an Zeit und Geld investiert doch nach ein paar Anfangserfolgen den Eindruck bekommen: „Das ist in der Praxis gar nicht vollständig umsetzbar – Irgendwie fehlt da etwas!“ Dieser Eindruck ist berechtigt und hat einen Grund: Die herkömmlichen Konzepte und Methoden greifen zu kurz.
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