Mundgeruch erkennen und bekämpfen

Im heutigen Tipp geht es um ein Tabuthema, den Mundgeruch. Niemand möchte schlecht riechen, doch bemerkt man den Geruch ja selbst nicht. Dabei gibt es einen einfachen Trick, den Mundgeruch doch selbst zu erkennen. Und viele Tipps, die gegen Mundgeruch hilfreich sind. Denn Mundgeruch ist kein Schicksal, wer die Ursache kennt, ist dem frischen Atem ein ganzes Stück näher.

 

Tipps und Tricks für frischen Atem

Tipps aus dem Ratgeber von Jörg Zittlau

Mundgeruch erkennen und bekämpfen

Die meisten Menschen wissen nicht selbst, ob sie Mundgeruch haben. Wie auch? Es fällt uns sehr schwer, andere Menschen darauf aufmerksam zu machen. Wie kann man selbst prüfen, ob man unter Mundgeruch leidet? Dazu gibt es einen einfachen Selbsttest:  Spülen Sie Ihren Mund mit Wasser und ziehen Sie dabei das Wasser auch durch die Zähne. Spucken Sie dann das Wasser in den Becher. Steigen unangenehme Gerüche hoch, so ist auch der Atem von dem Problem betroffen.

Wie kommt es zu Mundgeruch und was kann ich tun?

Die übel riechenden Stoffe sind meistens Schwefelverbindungen, wie wir sie auch von einem faulen Ei kennen. Diese Gerüche sind Abfallprodukte von Bakterien, die sich meistens im Mundraum befinden. Eine wichtige Quelle sind die Zähne: lagern sich Essensreste zwischen den Zähnen ab und werden von Zahnseide nicht entfernt, so entwickeln sich faulige Gerüche. Man kann nicht alle Reste selbst entfernen, daher lohnt sich ein Besuch bei der Dentalhygienikerin. Die kann wirklich alle Beläge entfernen. So tun Sie nicht nur für den Atem, sondern auch für Ihren Zahnhalteapparat Gutes. Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass die Zähne durch Paradontose viel stärker gefährdet sich als durch Karies. Bei Paradontose baut sich der Zahnhalteapparat durch Entzündungen ab, so dass der Zahn irgendwann den Halt verliert.

Liegt das Problem für den Mundgeruch auf der Zunge, so können Sie den Zungenrücken mit der Zahnbürste oder einem speziellen Zungenreiniger reinigen. Zwischen den kleinen Zotten der Zunge können sich ebenfalls Bakterien ansiedeln, die für schlechte Gerüche verantwortlich sind. Leiden Sie hier unter Würgereiz, so hilft es oft schon, die Augen zu schließen. Ein spezieller Zungenreiniger ist eher flach und kann leichter als die Zahnbürste im Mund bewegt werden, ohne Würgereiz auszulösen. Salbei ist hier hilfreich, die ätherischen Öle wirken desinfizierend gegen fäulnisfördernde Keime. Sie können frische Blätter kauen oder mit Salbeiöl, das Sie in Wasser auflösen, gurgeln.

Auch Kaugummikauen kann bei Mundgeruch hilfreich sein, denn es regt den Speichelfluss an. Wählen Sie unbedingt zuckerfreies Kaugummi, sonst nähren Sie ja die Bakterien mit Zucker, die Sie loswerden möchten. Man sagt auch das Chlorophyll-Dragees helfen können, genau wie schwarzer Tee. Bevor Sie zu Hausmitteln greifen, sollten Sie jedoch die Ursache für den Mundgeruch herausfinden. Liegt das Problem z.B. in den Entzündungen von Zahntaschen, so wird Kaugummi Sie nicht weiterbringen.

Einige Lebensmittel lösen schlechte Gerüche aus, dazu gehören Knoblauch, Zwiebeln und auch intensive Käsesorten. Auch Hunger kann schlechten Atem machen. Sinkt der Blutzuckerspiegel, so muss der Körper Fett verbrennen. Es entstehen Ketonkörper, also kleine Bausteine des Fettstoffwechsels, die in der Hungerphase statt Zucker bevorzugt verbrannt werden. Wer fastet oder eine strikte Diät macht, der muss mit dem Problem des schlechten Atems vorrübergehend leben und kann das Problem durch Pfefferminz etc. ein wenig mildern bzw. übertünchen.

Weihen Sie jemanden ein

Selbst im engsten Familienkreis trauen wir uns meist nicht, jemanden auf schlechten Atem aufmerksam zu machen. Daher macht es Sinn, wenn Sie ein Familienmitglied darauf ansprechen. Eine andere Person nimmt schlechte Gerüche viel besser wahr, als es ein Selbsttest je könnte. Der Grund liegt in der Adaptionsfähigkeit der Nase. Wir gewöhnen uns an Gerüche, die immer vorhanden sind. Mit der Hilfe eines Freundes können Sie leichter herausfinden, welche Methode Ihnen am besten hilft.

Aber übertreiben Sie nicht – auf der anderen Seite der Skala stehen Menschen mit Halitophobie. Die haben so große Angst vor Mundgeruch, dass sie andauernd spülen und reinigen. Wer es übertreibt, der ruiniert die Mundflora, das Gleichgewicht im Mund kippt quasi um und es kommt erst Recht zu üblen Gerüchen!

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