Lauftagebuch oder Lauflogbuch führen: Wann lohnt es sich?

Wer regelmäßig läuft oder regelmäßig laufen möchte, der denkt früher oder später darüber nach: Soll ich ein Lauftagebuch oder ein Lauflogbuch führen? Im heutigen Artikel geht es darum, was das Notieren der eigenen Kilometer bringt – und was nicht.

 

Das Lauftagebuch

Ein Artikel aus dem Laufblog „Laufend zum Wunschgewicht“ von Dr. Anja Dostert

Einige führen es akribisch, andere gelegentlich, manche nie: Das Lauftagebuch. Dabei ist die Dokumentation des persönlichen Trainingsumfanges nicht nur für Profisportler wichtig, sondern gerade auch für Laufanfänger. Butter bei die Fische: Wie geht es und worauf sollte man achten?

Warum ein Lauftagebuch führen?

Wer seine sportlichen Tätigkeiten aufschreibt, behält zunächst den Überblick. Man bemerkt sofort, wenn man das Training geschwänzt hat oder es umgekehrt übertrieben hat. Das Buch ist ehrlich: Man kann über die Trainingskilometer eine gute Auskunft darüber bekommen, was man im Monat oder in der Woche so leistet. Gerade bei einer Verletzung gibt es wichtige Aufschlüsse: Habe ich davor etwa zuviel trainiert und mich überlastet? Oder habe ich zu wenig trainiert und dann einmal zu viel?

Gehen wir mal davon aus, dass du dich nicht verletzt. So ein Tagebuch ist auch eine prima Motivationshilfe. Gerade, wenn es nicht so gut läuft, kann man sich vergegenwärtigen, was man schon alles geleistet hat. Oder man sieht, dass man bereits einmal eine Durststrecke erfolgreich überwinden konnte.

Mit einem Tagebuch kann man auch in die Zukunft planen. Gerade, wenn man an einem Wettkampf teilnehmen möchte, sollte man das Training vorher unbedingt strukturiert angehen. Und Plan und Realität kann man so gut miteinander abgleichen.

Was sollte ich reinschreiben?

Neben den gelaufenen Kilometern, der ungefähren Zeit und Streckenbeschaffenheit (bergig, flach, Asphalt, Waldweg) ist es auch hilfreich, den Schuh zu notieren (die sind ja nach etwa 1000 km fertig mit der Welt) und vor allem das persönliche Befinden. Dann kann man nämlich im Nachhinein prüfen, was einem gut tut und was nicht.

Elektronisch oder handschriftlich?

Es gibt mittlerweile zahlreiche Handyapps, die die gelaufene Strecke für einen protokollieren. Runtastic ist nur ein Beispiel. Dann kann man auch später noch die genaue Strecke nachvollziehen. Aber das Schreiben von Hand erhöht meist das Commitment. Es passiert etwas mit uns, wenn wir einen Stift in die Hand nehmen, die Dinge sinken tiefer in unser Bewusstsein. Und ein Lauftagebuch ist auch ein schönes Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk für einen Läufer.

Vorsicht ist geboten …

… wenn man das Lauftagebuch dazu nutzt, seine Leistung immer weiter nach oben zu treiben. Motivation schön und gut, aber man sollte die Grenze zur Überlastung möglichst nicht überschreiten. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Aber das gilt auch dann, wenn man nichts notiert, sogar noch mehr, weil einem die Kontrolle fehlt.

Und dies ist mein nützlicher Helfer:

Laufend zum Wunschgewicht: Von der Couch zum Gesundheitsläufer: Lauftagebuch von Anja Dostert: Wer lieber handschriftlich als elektronisch Buch führt, der ist mit einem übersichtlichen Lauftagebuch bestens bedient. Eine Woche wird jeweils auf einer Seite dargestellt, so behält man immer den Überblick. Auch ein schönes Geschenk für Läuferfreunde! hier kaufen!

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